![]() DiagnoseGedächtnisprobleme können viele Ursachen haben. Eine frühe Diagnose ist bei Alzheimer sehr wichtig, da der Verlauf der Krankheit mit der richtigen Therapie verzögert werden kann. AnamneseJede Diagnosestellung beginnt mit dem Arztgespräch (Anamnese). Bei Gedächtnisproblemen sollte umgehend der Hausarzt aufgesucht werden. Dieser überweist dann ggf. an einen Neurologen. Ziel ist es, die Vorgeschichte des Patienten in Bezug auf die aktuellen Leiden möglichst lückenlos darzustellen. Bei Verdacht auf Alzheimer ist es ratsam, eine vertraute Person zum Arztgespräch mitzunehmen, um Missverständnisse zu verhindern. Körperliche UntersuchungHier wird der Blutdruck gemessen und der Patient betrachtet. Es schließt sich die Tast- und Klopfuntersuchung sowie das Abhorchen an. LabordiagnostikFunktionieren die Organe störungsfrei? Auskunft darüber gibt die Labordiagnostik – dabei werden verschiedene Parameter im Blut und Urin untersucht. Psychometrische TestsHierbei stehen sieben unterschiedliche Tests zur Auswahl. Allen gemein ist, dass dabei Fragen und kleine Aufgaben unter Anleitung von geschultem Personal beantwortet bzw. gelöst werden müssen. LiquordiagnostikBei diesem Diagnoseverfahren wird im Labor die Gehirn-Rückenmarksflüssigkeit untersucht, die dem Patienten aus dem Wirbelkanal entnommen wurde. Der Verdacht auf Alzheimer kann mit Hilfe dieser Untersuchung mit großer Wahrscheinlichkeit bestätigt oder ausgeschlossen werden. GentestsDie seltene, vererbbare Form der Alzheimer-Krankheit kann durch einen Gentest erkannt werden. Aktuell gibt es drei bekannte Alzheimer-Gene. Dies sind Gene, auf denen Veränderungen (sog. Mutationen) nachgewiesen wurden und die für die Erkrankung von großer Bedeutung sind. Bildgebende VerfahrenBildgebende Verfahren sind Diagnosemethoden, bei denen verschiedene medizinische Großgeräte eingesetzt werden. Ergebnis sind zwei- und dreidimensionale Bilder von Organen und Strukturen. Bildgebende Verfahren werden vorwiegend zum Ausschluss anderer Ursachen eingesetzt. Für eine Diagnosestellung werden sie nur in Ausnahmefällen angewandt. Es wird jedoch daran geforscht, sie diagnostisch zur Erkennung der Alzheimer-Krankheit einzusetzen. Zu den bildgebenden Verfahren zählen zum einen die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Positronen-Emmisions-Tomographie (PET): Magnetresonanztomographie (MRT)Struktur und Funktion von Geweben und Organen stellt das MRT – früher auch als Kernspintomographie bezeichnet – dar. Da hier mit starken Magnetfeldern gearbeitet wird, ist die Belastung für den Patienten im Vergleich zum CT geringer, außerdem hat sich die Bildqualität in den letzten Jahren stetig verbessert. Positronen-Emmisions-Tomographie (PET)Vor der PET-Untersuchung werden dem Patienten radioaktiv markierte Substanzen gespritzt. Dadurch können biochemische und physiologische Funktionen abgebildet werden.
|
Für eine Zukunft ohne Alzheimer
Einfach, schnell und sicher tätigen Sie auf unserer Webseite eine Online-Spende. Die SAI ist anerkannt gemeinnützig und Ihre Spende für die Forschung steuerlich abzugsfähig. Jetzt online SpendenIhre AnsprechpartnerinWenden Sie sich persönlich an mich.
Dr. Dagmar S. Salber
Tel.: 0211-83 68 06 3-0 Unsere AnschriftStiftung Alzheimer Initiative
Tel.: 0211- 83 68 06 3 0 Informieren Sie sichSie möchten die Selbstdarstellung der Stiftung per Post erhalten? Sie interessieren sich für Details zum Thema Stiftung oder haben Fragen zur Alzheimer-Krankheit? Wir informieren Sie gerne |


