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Alzheimer-Krankheit

Vor nicht einmal 20 Jahren war Alzheimer für die meisten Menschen noch ein Fremdwort. Inzwischen stellt die Krankheit eine große gesellschaftliche Aufgabe für heute und für die Zukunft dar. In Deutschland leiden rund 1,2 Mio. Menschen an der Alzheimer-Krankheit.

Symptome der Krankheit

Die Alzheimer-Krankheit äußert sich meist durch folgende Symptome:

  • Verwirrtheit
  • Probleme des Kurzzeit-Gedächtnisses
  • Aufmerksamkeitsstörungen
  • Störung der räumlichen Orientierung
  • Wesensveränderungen
  • Wortfindungsstörungen
  • Gemütsschwankungen

Stadien der Krankheit

Der Verlauf der Krankheit wird in drei Stadien unterteilt. Nicht jeder Patient erlebt den gleichen Verlauf der Erkrankung.

Stadium 1

Im Frühstadium der Alzheimer-Krankheit ist der Patient antriebsschwach, kleinere Gedächtnislücken und Stimmungsschwankungen treten auf. Einfache Tätigkeiten können noch selbständig erledigt werden, für kompliziertere Abläufe benötigt er bereits Hilfe. Das Sprechen und Denken verlangsamt sich. Typische Begleiterscheinungen sind Depressionen, Reizbarkeit und Unruhe.

Stadium 2

In diesem Stadium wird die Krankheit offensichtlich. Der Patient erinnert sich noch an Dinge, die lange zurück liegen, aber kaum noch an jüngste Ereignisse. Uhrzeit, Datum und Aufenthaltsort kann er schlecht erfassen. Er beginnt, Worte zu erfinden und auch bei bekannten Gesichtern vergisst er bisweilen, um wen es sich handelt.

Stadium 3

Im letzten Stadium der Erkrankung erkennt der Patient niemanden mehr. Er muss stets betreut werden, denn er verliert die Kontrolle über seine Ausscheidungen und vergisst mehr und mehr zu kauen und zu schlucken. Er wird anfällig für Lungenentzündungen und andere Krankheiten. Atemschwierigkeiten treten vor allem bei bettlägerigen Patienten auf. Betroffene sterben meist an diesen Begleiterscheinungen der Alzheimer-Krankheit. 

Risikofaktoren der Krankheit

Das Alter ist der größte Risikofaktor für die Alzheimer-Demenz. Viele Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, wie ein hoher Blutdruck oder Diabetes sind auch Risikofaktoren für die Alzheimer-Krankheit. Sie können gut behandelt werden oder durch Veränderungen in der Lebensweise verringert werden. Genetische Faktoren konnten bisher nur bei der frühen Form der Alzheimer-Krankheit ausgemacht werden und beziehen sich auf Fälle, die weit vor dem 65. Lebensjahr auftreten. Der Zusammenhang zwischen genetischer Disposition und der späten Form der Alzheimer-Krankheit ist nicht vollständig bekannt.

Wir beraten und informieren Betroffene und Angehörige zu allen Fragen der Krankheit. Wir möchten Hilfe dabei bieten, sich frühzeitig medizinische und seelische Unterstützung zu suchen. Wir sind für Sie da.

Auf der Webseite der Alzheimer Forschung Initiative haben wir vielfältige Informationen zu allen Aspekten der Krankheit zusammengestellt. Wenn Sie über die Alzheimer-Krankheit sprechen möchten: über Ihre Ängste, die Belastung der Pflege, über die Veränderungen durch die Erkrankung – rufen Sie uns an. Wir möchten Ihnen gerne helfen. Informationen